Leserstimmen
Floating Hearts 3
2. Brief
Sonntag, 25. Oktober
Fuck, Dominic, was hast du gemacht? Wie konntest du nur? Ich verstehe es einfach nicht! Echt, ich würde dich jetzt einfach nur gerne anschreien und fragen, ob du vollkommen verblödet bist. Aber ich kann es nicht ... Ich kann es nie mehr ...
Verdammt, was hast du dir nur dabei gedacht und wie konntest du auch noch Alex und Felix mit hineinziehen?
Ich bin so sauer auf dich! Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr. Echt, Dominic, wie konntest du nur so bescheuert und egoistisch sein? Wir konntest du dich nur wie so ein Arsch benehmen?
Gerade du, der mir immer gepredigt hat, das nie zu tun. Hast du nur einmal daran gedacht, was du mir und unserer gesamten Familie damit angetan hast?
Nein, ich kann dir im Moment einfach nicht schreiben und dir erzählen, was heute passiert ist ... Ich bin zu sauer. Ich muss mich erst einmal beruhigen, sonst schreibe ich noch etwas, das ich bereue und das will ich nicht!
Verdammte Scheiße, wie kann ich denn auf dich sauer sein und mit dir schimpfen, wenn ich dich gleichzeitig so vermisse? Aber wenn du nicht so blöd gewesen wärst, wärst du vielleicht noch hier …
2. Brief - Nächster Versuch
Ruhe vor dem Sturm
Sonntag, 25.10. (21.00 Uhr)
Hallo Nici,
Jetzt, nachdem Alex und ich nun wirklich lange miteinander und mit unseren Familien gesprochen haben, geht es mir wieder besser.
Aber verdammt, Nici, wie konntest du mir das nur antun?
Wie konntest du uns allen das antun?
Und Alex, wie konnte er mir all das nur verheimlichen?
Alex und ich sitzen im Bett, er mit dem Rücken gegen die Wand gelehnt; ich zwischen seinen Beinen gegen seinen Bauch gelehnt, aber so, dass ich nicht an den verletzten Rippen ankomme. Und er liest zum ersten Mal mit, was ich alles schreibe. Das ist auch gut, denn so sieht er, was ihr mir angetan habt.
Ich habe mich heute zwischenzeitlich wirklich gefragt, wie ich Alex jemals wieder vertrauen soll. Wie ich ihm in Zukunft glauben soll, dass er nicht noch mehr oder wieder so schreckliche Dinge vor mir geheim hält?
Ach Dominic, ich war echt so … ich weiß auch nicht, in dem einen Moment war ich einfach nur extrem sauer, weil er so etwas Bescheuertes gemacht und mir dann auch noch all das, was im letzten Schuljahr hier los gewesen ist, verschwiegen hat. Im nächsten Moment war ich wieder unendlich traurig und enttäuscht und wollte einfach nur für ihn da sein und ihm die Kraft geben, die er braucht, um so etwas Hirnverbranntes nie wieder zu machen. Aber all die Zeit habe ich diese riesige Angst gehabt, Alex genauso zu verlieren, wie ich dich verloren habe.
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